Aktuelle Trends in der 3D-Modellierung
Die 3D-Modellierungsbranche im deutschsprachigen Raum erfährt derzeit einen bedeutenden
Aufschwung, insbesondere in den Bereichen Spieleentwicklung, Filmproduktion und
Architekturvisualisierung. Folgende Trends prägen aktuell die Branche:
- Echtzeit-Rendering: Studios in München und Zürich setzen verstärkt auf
Echtzeit-Rendering-Technologien wie Unreal Engine 5 für Filmproduktionen und
Architekturvisualisierungen.
- Virtuelles Sculpting: Die Nachfrage nach Spezialisten für digitale
Skulptur steigt, besonders für organische Charaktermodellierung in der Spielebranche.
- Procedural Modeling: Prozedurale Techniken gewinnen an Bedeutung für
die effiziente Erstellung komplexer Assets und Umgebungen.
- 3D-Scanning: Hochpräzise Scan-Technologien werden zunehmend für
fotorealistische Charaktererstellung eingesetzt, besonders in VFX-Studios in Berlin und
Wien.
- Metaverse-Entwicklung: Neue Karrieremöglichkeiten entstehen durch den
Bedarf an 3D-Künstlern für Metaverse-Projekte und AR/VR-Anwendungen.
Gehaltsperspektiven
Die Gehälter für 3D-Character-Artists im DACH-Raum variieren je nach Erfahrung,
Spezialisierung und Standort:
- Junior 3D Artist: 35.000 - 45.000 € (Deutschland), 38.000 - 48.000 CHF (Schweiz), 32.000
- 42.000 € (Österreich)
- Senior 3D Character Artist: 55.000 - 75.000 € (Deutschland), 80.000 - 110.000 CHF
(Schweiz), 50.000 - 65.000 € (Österreich)
- Lead Character Artist: 70.000 - 90.000 € (Deutschland), 100.000 - 130.000 CHF (Schweiz),
65.000 - 85.000 € (Österreich)